Wahre Freiheit bedeutet Leichtigkeit aus dem Inneren heraus, ein aufrichtiges Lächeln & das Fehlen von Steifheit.

― Sri Sri Ravi Shankar ―

 

Ein strahlendes Lächeln kann uns und unser Umfeld glücklich machen. Doch ganz wichtig für ein unbefangenes glückliches Lächeln sind gute und gesunde Zähne. Haben wir schlechte Zähne, halten wir uns womöglich mit einem Lächeln zurück und die mit ihm einhergehende Ausschüttung von Glückshormonen wird gedrosselt. Wir widmen uns heute in diesem Artikel bewährten Maßnahmen aus der ayurvedischen Tradition zur Pflege und Gesunderhaltung der Zähne und des Zahnfleischs und werfen einen kritischen Blick auf die heute allgemein verbreiteten chemisch hergestellten Zahnpasten und Mundspülungen. Mit dem richtigen Hintergrundwissen und ein paar einfachen Tipps und Tricks aus der ayurvedischen Tradition steht dann einem wunderschönen und strahlenden Lächeln nichts mehr im Wege.

Für alle, die es etwas eilig haben, haben wir ganz am Ende des Artikels nochmal alle wichtigen Tipps in der Kurzzusammenfassung.

 

Was macht gesunde Zähne aus?

Unsere Zähne dienen vor allem als Kauwerkzeug. Mit ihnen beißen wir ab, zerkleinern und zermahlen Nahrung, sodass sie optimal für die Weiterverarbeitung im Verdauungstrakt vorbereitet ist. Ein gesunder Zahn sollte so robust sein, dass er problemlos diese Aufgaben erfüllen kann. Er ist stabil, ohne Löcher und verfügt über eine ebenmäßige Oberflächenstruktur. Das Zahnfleisch liegt dabei fest um den sichtbaren Teil des Zahnes (der Zahnkrone) und der für uns nicht sichtbare Bereich (die Zahnwurzel) ist fest im Kieferknochen verankert. Die äußere Schicht der Zahnkrone besteht aus dem das Zahnbein (das Dentin) schützenden Zahnschmelz.

Die mit Abstand häufigsten Zahnerkrankungen in Deutschland sind Karies und Parodontose (Erkrankungen des Zahnhalteapparats). Dicht gefolgt werden diese Beschwerdebilder von Zahnfleischentzündungen und Zahnwurzelentzündungen.

Dabei gibt es viele Ursachen für schlechte Zähne: Ein übermäßiger Verzehr von Zucker, regelmäßiger Genuss säurehaltiger Getränke (z.B. Softgetränke), zu geringe Flüssigkeitszufuhr, nächtliches Zähneknirschen, eine Unterversorgung mit wichtigen Vitaminen und Mineralstoffen, Stoffwechselerkrankungen oder genetische Veranlagung. Aber auch die Wahl der Zahnpasta kann die (Zahn-) Gesundheit maßgeblich beeinflussen.

Aus Sicht der ayurvedischen Tradition sind die Zähne ein Nebenprodukt der Knochen. Zahnerkrankungen oder Beschwerden wie Zahnfleischbluten sind demnach ein Zeichen für übermäßiges Pitta im Knochensystem.

 

Einfache Maßnahmen für gesunde und schöne Zähne mit Ayurveda

  1. Die geeignete Ernährung

Mit einer gesunden, natürlichen und für uns individuell geeigneten Ernährungsweise erhalten unsere Zähne ausreichend Nährstoffe, um sich aufbauen und regenerieren zu können. Zudem setzen wir sie durch eine Reduktion von Zucker und Softgetränken weniger für sie schädlichen Stoffen aus.

Für Tipps zur richtigen Ernährung für den individuellen Dosha-Typ erfahrt ihr hier.

 

  1. Zähneknirschen vermeiden

Regelmäßiges und in der Regel beim Schlafen stattfindendes Zähneknirschen belastet unsere Zähne ebenso stark wie Zucker und säurehaltige Speisen und Getränke. Erste Abhilfe kann an dieser Stelle eine sogenannte „Knirschschiene“ schaffen. Sie kann genau passend für das eigene Gebiss beim Zahnarzt angefertigt werden. Sie wird dann in der Nacht getragen und fängt die Knirschbewegungen ab. Auf diese Weise wird der schützende Zahnschmelz nicht mit der Zeit abgetragen.

Zähneknirschen ist allerdings auch häufig ein Ausdruck von starkem Stress oder Belastungen, von denen sich unser Körper über das wiederholte Aufbeißen in der Nacht Ausdruck verleiht. Dabei werden nicht nur die Zähne in Mitleidenschaft gezogen, sondern auch die Kiefer- und langfristig die Nackenmuskulatur können (stark) verspannen. Das kann wiederum zu Spannungskopfschmerzen oder auch Schwindel führen.

In der ayurvedischen Tradition liegt einer der Hauptschwerpunkte auf der Ausgeglichenheit von Körper und Geist. Wer unter Zähneknirschen leidet, sollte versuchen, die Ursachen dafür ausfindig zu machen und bewusst zu entspannen. Dabei bietet Ayurveda ganz viele Möglichkeiten. Wie wäre es mit Yoga, einer Abhyanga-Massage oder vielleicht einem entspannenden Stirnölguss (Shirodhara)?

Mehr Informationen und Buchungen zu traditionelle Ayurvedischne Anwendungen gibt es hier.

 

  1. Gandusha & Kavala Graha: Mit „Ölziehen“ gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch

Ölanwendungen sind schon seit vielen Jahrhunderten ein fester Bestandteil der ayurvedischen Tradition und finden erste Erwähnungen in den ayurvedischen Schriften Charak Samhita und Sushruta Samhita. Dabei wird im Wesentlichen zwischen zwei Methoden unterschieden:

  • Gandusha: Hierbei wird ein großer Schluck Sesamöl in den Mund genommen und so lange festgehalten, wie es möglich ist. Anschließend wird das Öl ausgespuckt.
  • Kavala Graha: Bei dieser Methode wird nur ein kleiner Schluck Sesamöl in den Mund genommen. Dieser wird im Mund umher bewegt und durch die Zahnzwischenräume gepresst. Nach wenigen Minuten wird das Öl dann wieder ausgespuckt.

 

Was steckt hinter dem Ölziehen?

Das Ölziehen dient zur Stärkung von Zähnen und Zahnfleisch und zur Beseitigung von Mundgeruch und Zahnfleischbluten. Das Öl verfügt über die ganz besondere Eigenschaft in die Zahnzwischenräume und Zahnfleischtaschen eindringen und schädliche Bakterien lösen und Zahnbeläge erfolgreich verringern zu können. Durch das Ausspucken des Öls werden die schädlichen Substanzen dann aus dem Körper beseitigt.

 

Welches Öl ist am besten geeignet?

Es gibt verschiedene Öle, die zum Ölziehen verwendet werden können. Dazu zählen: Sonnenblumen-, Oliven-, Kokos- oder Sesamöl. Sesamöl verfügt dabei über die stärkste antibakterielle, antivirale und fungizide Wirkung und hat eine für die Gesundheit optimale Zusammensetzung aus Fettsäuren, Mineralstoffen, Spurenelementen und schützendem Lecithin. Hinsichtlich der positiven Eigenschaften sieht sich das Sesamöl dicht gefolgt vom Kokosöl. Während Sesamöl sich besonders zur Bekämpfung von Karies eignen kann, kann Kokosöl aufgrund seiner speziellen Wirkstoffzusammensetzung besonders hilfreich bei einer Reduktion von Candida Albicans (Hefepilze) im Mundraum sein. 1

Wer gerade weder Sesamöl noch Kokosöl zur Hand hat, kann auf Sonnenblumen- oder Olivenöl zurückgreifen. Hier sollte die Anwendung jedoch etwas länger ausgeführt werden als beim Sesam- oder Kokosöl, da die Wirkung der beiden Öle im Vergleich weniger stark ist.

 

Studien belegen die positive Wirkung des Ölziehens

In den vergangenen Jahren wurden verschiedene Studien zum Ölziehen und dessen Wirkung auf die Mundhygiene durchgeführt. In einer von Anand et al im Jahr 2008 veröffentlichten Studie 2 nahmen Probanden über einen Zeitraum von 40 Tagen das Ölziehen mit Sesamöl in ihre täglichen Gewohnheiten auf. Am Ende der Studie konnte eine um 20 Prozent verringerte Bakterienbelastung der Mundhöhle festgestellt werden. Zudem konnten die Forscher einen Rückgang von Karies beobachten. Dies führten sie darauf zurück, dass durch die Anwendung des Sesamöls auch kariesfördernde Bakterienarten wie S.mutans und L.acidophilus im Mund verringert wurden. Sie führten nach Abschluss der Studie außerdem an, dass Gifte und Bakterien vom Körper auch über die Zunge ausgeschieden werden können und dass das Öl dazu in der Lage sei, diese aufzunehmen. Durch das Ausspucken des Öls nach der Anwendung, kann durch das Ölziehen demnach nicht nur eine reinigende Wirkung auf Zähne und Zahnfleisch, sondern auch auf den gesamten Organismus erzielt werden.

In einer weiteren Studie 3 wendeten 60 junge Erwachsene zwischen 16 und 18 Jahren über einen Zeitraum von vier Wochen, neben dem regulären Zähneputzen, das Ölziehen mit Kokosöl an. Sie alle litten unter durch Plaque hervorgerufenen Zahnfleischentzündungen. Bereits am siebten Tag der Studie konnte ein leichter Rückgang des Plaques und eine erste Regeneration des Zahnfleischs beobachtet werden. Diese Tendenz setzte sich im Verlauf der Studie kontinuierlich fort und nach vier Wochen konnten Plaque und Zahnfleischentzündungen um 50% reduziert werden.

Wichtig: Beim Ölziehen sollte darauf geachtet werden, dass das Öl nach der Anwendung NICHT geschluckt wird! Da es voller Keime und Bakterien aus dem Mundraum ist, könnte sich das regelmäßige Herunterschlucken negativ auf die Gesundheit auswirken.

Das Ölziehen ersetzt zudem keine zahnmedizinische Behandlung.

 

  1. Die richtige Zahnpasta

Die meisten von uns kaufen ganz selbstverständlich die Zahnpasta aus der Drogerie oder dem Supermarkt. Dabei locken uns Versprechungen von strahlend weißen Zähnen oder einem frischen Atem. Leider sind sich die wenigsten darüber bewusst, welchen Einfluss die „falsche“ Zahnpasta oder das „falsche“ Mundwasser auf unsere (Zahn-) Gesundheit haben kann.

 

Vorsicht vor giftigen Stoffen in der Zahnpasta

Wer auf die Inhaltsstoffliste einer Zahnpasta schaut, sieht sich mit zahlreichen, den meisten Menschen unbekannten, chemischen Begriffen konfrontiert. Ist es aber nicht eigentlich egal, welche Inhaltsstoffe unsere Zahncreme hat? Wir putzen doch nur ein paar Minuten die Zähne mit ihr und spucken sie dann anschließend wieder aus. Selbst wenn wir aber während des Zähneputzens darauf achten, nicht versehentlich etwas Zahnpasta herunterzuschlucken, nehmen wir die Inhaltsstoffe doch über die Mundschleimhaut auf und von dort gelangen sie besonders schnell in den Blutkreislauf.

 

Wir haben im Folgenden eine kurze Liste mit den Stoffen, die in der Regel in Zahncremes enthalten sind, aufgestellt. Diese Stoffe sollten jedoch in keinem Fall (auch nicht über die Mundschleimhaut!) in unseren Organismus gelangen, da sie dort großen Schaden anrichten können.

 

Häufig in Zahncremes verwendete Stoffe:

  • Fluoride: Fluoride stecken in vielen Zahnpasten und können besonders einfach über die Mundschleimhaut in unseren Organismus gelangen. Das tückische an diesem Stoff ist, dass wir nach der Aufnahme keine unmittelbaren Beschwerden verspüren. Fluoride wirken jedoch als Zellgifte und hemmen die Wirkung von Enzymen in unserem Stoffwechsel. Ganz langsam können dann Veränderungen in Stoffwechsel und Immunsystem stattfinden und langfristig Krankheiten entstehen, die nicht auf die Verwendung einer fluoridhaltigen Zahnpasta zurückgeführt werden können.

 

  • Triclosan: Triclosan ist ein chemisches Konservierungs- und Desinfektionsmittel und wird von vielen Herstellern in ihren Zahnpasten verwendet. Es vernichtet verschiedenste Mikroben und wird deshalb zur Vorbeugung von Karies und zur Behandlung von Zahnfleischproblemen in Zahncremes und Mundwassern eingesetzt. Bezeichnenderweise ist dieser Stoff sehr häufig auch in Geschirrspülmitteln, Deodorants oder Schuhen enthalten. Durch seine antibiotische Wirksamkeit zerstört Triclosan jedoch nicht nur die schädlichen, sondern auch die für die Zahngesundheit wichtigen Bakterien der Mundflora.

 

  • Natriumlaurylsulfat: Dieser Stoff gehört zu den Tensiden und kommt in zahlreichen Körperpflegeprodukten, wie Zahnpasta, Duschgel oder Shampoos, vor. Ebenso ist er Bestandteil von Haushaltsreinigern wie Geschirrspülmittel. Natriumlaurylsulfat gilt als allergieauslösend und hautreizend. Da dieser Stoff die schützende Schleimhaut des Mundes austrocknen kann, kann die Anwendung von Zahnpasten mit Natriumlaurylsulfat zu schmerzenden Mundgeschwüren („Aphten“) führen 4.

 

Alternative Begriffe für diesen Stoff sind: Natriumdodecylsulfat, SLS (Sodium Lauryl Sulfate) oder SDS (Sodium Dodecyl Sulfate).

 

  • Abrasiva (Schleifmittel): Schleifmittel sind vor allem in Zahncremes enthalten, die die Zähne aufhellen oder Zahnstein verringern sollen. Abrasive Zahncremes können nach einer gewissen Zeit jedoch die natürliche Schutzschicht der Zähne schädigen und für eine erhöhte Empfindlichkeit sorgen.

 

  • Parabene: Damit eine Zahncreme möglichst lange haltbar ist und nicht gekühlt aufbewahrt werden muss, verwenden viele Hersteller bei der Produktion ihrer Zahnpasta Parabene. Sie sorgen dafür, dass die Zahnpasta konserviert wird. Diese synthetischen Konservierungsstoffe tragen viele verschiedene Namen, an deren Ende jedoch nur manchmal der Begriff Paraben (Methylparaben, Ethylparaben, Butylparaben etc.) steht. PHB-Ester, Oxybenzoesäure oder Hydroxybenzonat sind nur einige der möglichen Bezeichnungen.

Parabene können ebenso über die Mundschleimhaut in den Körper gelangen und dort den Hormonhaushalt negativ beeinflussen. Mittlerweile nimmt zudem aufgrund des hohen Vorkommens die Sensibilität vieler Menschen auf Parabene zu, sodass es immer häufiger zur Entstehung von Allergien kommt.5 Eine Parabenallergie zeigt sich dann durch das regelmäßige Erscheinen roter Pusteln nach dem Eincremen, Duschen oder Zähneputzen. Parabene stehen zudem in Verdacht krebserregend zu sein.6

 

  • PEGs (Polyethylenglykole): Sie zählen zu den Emulgatoren und sollen in der Zahnpasta für eine gleichmäßige Konsistenz sorgen. PEGs verfügen jedoch auch über die Eigenschaft, die Mundschleimhaut noch viel durchlässiger zu machen. Auf diese Weise können dann mögliche in der Zahnpasta enthaltenen Schadstoffe noch besser in unseren Organismus gelangen als ohnehin schon.

 

Die „richtige“ Zahnpasta & Alternativen für die Zahnpflege

Die „richtige“ Zahnpasta sollte am besten nicht die zuvor beschriebenen Stoffe beinhalten. Wer genau drauf achtet, wird aber feststellen, dass so gut wie alle herkömmlichen Zahncremes über einige dieser (oder alle der) genannten schädlichen Substanzen verfügen.

Es gibt jedoch einige Alternativen zu herkömmlichen Zahncremes:

  • In Bio-Läden oder Reformhäusern gibt es Zahnpasten, die ohne die oben genannten Chemikalien auskommen. In ihnen finden wir dann eine Zusammensetzung aus verschiedenen natürlichen Inhaltsstoffen.
  • „Sudanta“ von Sri Sri Tattva – Wir haben lange nach einer guten Bio-Zahncreme gesucht und waren mit keiner so richtig zufrieden. Wir haben uns dann schließlich dazu entschlossen eine eigene Bio-Zahncreme zu konzipieren. Ihre Zusammensetzung basiert auf dem Wissen der ayurvedischen Zahnheilkunde und wir haben sie ausschließlich aus natürlichen Zutaten gefertigt. Hier könnt ihr sie mal ausprobieren!
  • Wer etwas mehr Zeit hat, der kann seine Zahncreme auch selbst herstellen. Die ayurvedische Zahnheilkunde empfiehlt zur Reinigung der Zähne Kräuter im richtigen Verhältnis zwischen adstringierenden (zusammenziehenden) und bitteren Kräutern zu wählen. Bitteres Neem in pulverisierter Form wird dabei mit der gleichen Menge einer der adstringierenden Kräuter Lohdra, Kushta oder Bilva gemischt.

 

Weitere Tipps für gesunde Zähne und gesundes Zahnfleisch aus der ayurvedischen Tradition

  • Behandlung von Zahnfleischschwund mit Teebaumöl:

Ein Rückgang des Zahnfleisches und eine Überempfindlichkeit der Zähne gegenüber Hitze und Kälte können auf eine bakterielle Infektion des Zahnfleischs hinweisen.

Dank seiner antibakteriellen Wirkung empfiehlt Ayurveda in einem solchen Fall die Anwendung von Teebaumöl. Dazu einfach etwas Öl auf eine saubere Zahnbürste geben und damit die Zähne putzen. Anschließend wird etwas Öl auf einen Wattebausch geträufelt und die betroffenen Bereiche damit gereinigt. Auf diese Weise kann eine Ausbreitung der Infektion verhindert und die Hitze-Kälte-Empfindlichkeit der Zähne reduziert werden.

Um auch an tiefliegende entzündete Bereiche zu gelangen, kann etwas Teebaumöl auf Zahnseide gegeben werden. Anschließend werden die Zahnzwischenräume mit Hilfe der Zahnseide gereinigt.

 

  • Nährstoffmängel: Zahnprobleme können auch mit einem Mineralmangel zusammenhängen. In diesem Fall empfiehlt sich neben einer ausgewogenen und gesunden Ernährung die Einnahme eines Multimineralpräparats. Ebenso wichtig für gesunde Knochen und Zähne ist Vitamin D. Ein Mangel des Sonnenvitamins kann zu porösen Knochen und Zähnen führen, da Calcium dann nicht richtig verstoffwechselt werden kann.

 

  • Frischer Atem: Statt chemisch hergestelltem Mundwasser können nach dem Essen bestimmte Gewürze gekaut werden. Beispielsweise Anis- oder Fenchelsamen, Kardamom oder Nelke eignen sich dank ihrer reinigenden und desinfizierenden Wirkung besonders gut. Ganz nebenbei können sie noch die Verdauung anregen.
  • Gut kauen: In der ayurvedischen Tradition wird immer wieder auf die Wichtigkeit des Kauens hingewiesen. Auf diese Weise wird nicht nur der Verdauungsprozess unterstützt, sondern auch das Zahnfleisch und die Kiefermuskeln werden stimuliert.
  • Feigen: Zur Stärkung der Zähne und des Zahnfleischs empfiehlt die ayurvedische Tradition täglich vier Feigen zu essen. Die Früchte sollten gut gekaut werden.
  • Die Zähne zusammenbeißen: 5-6 Mal am Tag die Zähne leicht zusammenzubeissen, soll die Energiemeridiane stimulieren.

 

Zusammenfassung

Die Gesundheit unserer Zähne ist Ausdruck unserer körperlichen Gesamtgesundheit. Neben einer gesunden und ausgewogenen Ernährung ist die Wahl der richtigen Zahnpflegeprodukte wichtig. Auf diese Weise können wir Zahnerkrankungen vorbeugen und unseren Körper vor schädlichen Chemikalien aus herkömmlichen Zahnpasten und Mundwassern schützen.

 

Wir haben hier nochmal die wichtigsten Tipps zusammengefasst:

  • Auf eine gesunde und vollwertige Ernährung achten
  • Auf eine ausreichende Vitamin- und Mineralstoffversorgung achten und ggf. den Vitamin D-Status überprüfen lassen
  • Zähneknirschen mithilfe einer Aufbissschiene und/ oder entspannenden Maßnahmen (Yoga, Massagen ) reduzieren
  • Da nach der ayurvedischen Tradition ein Pitta-Überschuss als ursächlich für Zahnprobleme gesehen wird, sind Pitta befriedende Maßnahmen anzuraten
  • Regelmäßiges Ölziehen zur Stärkung von Zahnfleisch und Zähnen
  • Verwendung von Bio-Zahnpasta oder Zahncreme aus eigener Herstellung (Rezeptur s.o.)
  • Gegen Zahnfleischschwund kann Teebaumöl helfen
  • Statt Mundwasser Anis- oder Fenchelsamen, Kardamom oder Nelke nach dem Essen kauen

 

Wer es einmal geschafft hat, seine Gewohnheiten auf diese natürlichen Varianten zur Erlangung und Erhaltung gesunder Zähne umzustellen, der wird sich hinterher gar nicht mehr vorstellen können, wie das Leben mit herkömmlicher Zahnpasta & Co war 😉

 

Quellen:

1 Thaweboon S., Nakaparksin J., Thaweboon B. Effect of oil-pulling on oral microorganisms in biofilm models. Asia J Public Health. 2011;2:62–66.

2 Anand T.D., Pothiraj C., Gopinath R.M., Kayalvizhi B. Effect of oil-pulling on dental caries causing bacteria. Afr J Microbiol Res. 2008;2:63–66.

 

3 Peedikayil F.C., Sreenivasan P., Narayanan A. Effect of coconut oil in plaque related gingivitis – a preliminary report. Niger Med J. 2015;56:143–147.

4 https://link.springer.com/article/10.1007/s100060050101

5 https://www.dr-jetskeultee.nl/jetskeultee/download/common/artikel-parabenen-contact-dermatitis.pdf

6 https://www.lgl.bayern.de/gesundheit/arbeitsplatz_umwelt/projekte_a_z/parabenhaltige_deodorants_brustkrebs.htm

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